SocialMedial Manager als Berufswunsch

Kein eigenes Netzwerken, aber SociaMedia als Berufswunsch

Berufswunsch SocialMedia Manager

Soll ich ein persönliches Profil haben?

Diese Einstellung hat mich ein wenig irritiert und schwer nachdenklich gemacht. In meinem Umfeld gibt es einige Kontakte, die genau diese Meinung vertreten. Die Gründe hierfür sind teilweise nachvollziehbar, teilweise etwas seltsam. Das Thema Datenschutz ist durchaus ein gutes Argument. Die Möglichkeiten, die eigenen Daten geheim zu halten, sind schließlich begrenzt. Bei jeder Änderung auf einer Plattform / Netzwerk darf ich meine Einstellungen erneut überprüfen, ob sie noch aktuell sind.

Gerade beim großen blauen Netzwerk eine Aufgabe, die oft anfällt. Ob meine Bemühungen dabei Sinn machen, ist letztendlich aber nicht garantiert.

Bei anderen Gelegenheiten denken die Wenigsten an Datenschutz. Bei der Google-Suche ist dies einfach kein Thema.

Hier wird in vielen Lebenslagen nach Infos geforscht: Die Wohnungssuche mit Ortsangabe (sonst wäre es ja sinnlos), Größe und Preisvorstellung.

Jobsuche, Arztsuche sind auch ortsgebunden. Bestimmte Artikel/Waren, die mich gerade interessieren suche ich natürlich genauso mit dieser Suchmaschine und verrate somit doch eine ganze Menge zu meiner Person.

Diese Suche wird uns scheinbar kostenlos angeboten, weil wir jedes Mal mit unseren Daten bezahlen.

DAMIT arbeitet Google und verdient sein Geld! Fakt Ein paar Tipps zur Absicherung gibt es hier

Der Spruch: „Warum soll ich mein Mittagessen posten? Das ist mir zu doof“ ist keine passende Ansage für oder gegen einen eigenen Account.

Meine Mittagsmahlzeiten stehen nicht in meiner Timeline, finde ich auch doof.

Das ist auch gar nicht die Zielsetzung für meinen Privat-Account.

Ja, ich bekenne mich schuldig! Mein privater Auftritt im Internet hat einen gewünschten Sinn! Verbunden sein mit Freunden, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben. Und natürlich, um mit relevanten Kontakten einen Austausch über Neuerungen insbesondere rund um das Thema „SocialMedia“ zu pflegen.

Meiner Meinung nach gehört für die Arbeit in den sozialen Medien auch der eigene Auftritt einfach dazu.

Hier habe ich die Möglichkeit genutzt in den vergangenen Jahren wichtige, informative Kontakte zu schließen. Da SocialMedia bei meinen bisherigen Jobs immer eine Rolle gespielt haben, ist es wichtig, Up-to-Date zu bleiben.

Das Wissen meiner Kontakte war und ist für mich persönlich eine ganz große Hilfe. Somit ist mein Privat-Account ein Werkzeug für mich.

Hier darf ich selber suchen, welches Thema mich interessiert und kann, berechtigte betriebliche Vorgaben außer Acht lassen. Ich kann mich als Mitarbeiter eines Unternehmens outen, muss aber nicht 🙂

Hier ein schöner Beitrag zum Thema Ziele und diese verfolgen von Karrierebibel.

Als Mensch ist es leichter Fragen zu stellen und auf Antworten zu hoffen. Als Unternehmen ist es schwieriger, wegen fehlender Informationen nicht sofort mit Inkompetenz in Verbindung gebracht zu werden .

Sicher ist es hilfreich, wenn eine leichte narzisstische Ader vorhanden ist. Die eigene Person ehrlich darzustellen muss gewünscht sein, sonst kommt das Authentische einfach nicht an.

Für die berufliche Arbeit im Netz ist es, meiner Meinung nach, notwendig, dort auch als Privatperson vertreten zu sein. Allein die Neuerungen und Änderungen bekommt keiner per Tageszeitung oder fröhlich leuchtenden Popup-Fenster geboten.

SocialMedia lebt von den Kontakten und Verbindungen. Wenn ich kein privates Netzwerk besitze, bekomme ich keine Informationen. Das ist einfach die logische Konsequenz.

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Sylvia Wolgast

SocialMedia Manager mit Begeisterung

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